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Der Kunsthandel Wolfgang Werner – 1920 in Bremen von dem Berliner Kunsthändler I.B. Neumann als erstes seiner »Graphischen Kabinette« gegründet und 1970 von Wolfgang Werner übernommen – eröffnete 1991 eine Dependance in Berlin mit einer Ausstellung, die Meisterwerken der Moderne von Künstlern wie Liebermann, Corinth, Macke, Nolde, Klee, Schlemmer und Giacometti zeigte.
Das damals ausgestellte Corinth-Gemälde »Rüstungsteile im Atelier« von 1918 wurde von der Nationalgalerie erworben.
Die Klassische Moderne prägte das Programm der Galerie in den folgenden Jahren. Kollektiv- und Themenausstellungen setzten den Schwerpunkt auf die Kunst der Nabis, Expressionisten, Bauhauskünstler und Surrealisten sowie auf die Kunst nach 1945.
Anknüpfend an die Berliner Eröffnung von 1991 veranschaulichen in der Jubiläumsausstellung Werke musealen Ranges die Ausstellungstätigkeit eines Vierteljahrhunderts – darunter Edouard Vuillards große Tafeln der »Place Vintimille«, Paula Modersohn-Beckers herausragendes Selbstbildnis von 1907, Kandinskys frühes Werk »Baumblüte in Lana« sowie Rudolf Bellings berühmte Plastik »Dreiklang« und sein maschinenhafter Kopf »Skulptur 23«.
Nach wie vor ist der Kunsthandel Wolfgang Werner in Berlin die einzige Galerie für Sammler und Museen, die mit Werken des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts handelt.
Wassiliy Kandinsky
Baumblüte in Lana, 1908
Öl auf Leinwand auf Karton, 15,7 x 25 cm
Paula Modersohn-Becker
Selbstbildnis mit zwei Blumen in der erhobenen linken Hand, 1907
Öl auf Leinwand, 55 x 25 cm
Willi Baumeister
Senkrechte mit Wimpelform, 1938
Öl auf Leinwand, 100 x 73 cm
Rudolf Belling
Skulptur 23, 1923
Messing poliert, 42 cm hoch
Gotthard Graubner
Caldo, 2001/02
Acryl auf Leinwand
über Synthetikwatte auf Leinwand,
152 x 132 x 11 cm
Gerhard von Graevenitz
weisse struktur,
zwei horizontale achsen im
quadrat auf der spitze, 1959
62,5 x 62,5 cm